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Thüringen: Startschuss für Dauerbaustelle gefallen – schon jetzt liegen die Nerven blank

Einige Anwohner müssen sich in Thüringen für Monate mit einer Baustelle arrangieren. Und das bereitet ihnen Sorge.

© IMAGO/Rolf Poss

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Es ist so eine Sache mit den Baustellen. Sie sind notwendig. Und wenn alles erledigt ist, freut man sich über das Ergebnis. Doch bis dahin können sie mitunter auch für ganz schön viel Frust sorgen.

So zum Beispiel in Jena in Thüringen. Zumindest für Anwohner der Straße „Im Ritzetal“, die ab sofort eine Dauerbaustelle vor ihrer Haustür haben werden.

Thüringen: Dauerbaustelle kommt

Der Startschuss in Jena ist gefallen. Pünktlich mit dem April hat auch die Baustelle Einzug in der Straße „Im Ritzetal“ gehalten. Der Zweckverband „JenaWasser“ und die Stadtwerke Jena Netze wollen dort und in der Berthold-Delbrück-Straße bis Ende des Jahres so einiges umkrempeln.

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Der Plan: Sowohl die Trinkwasserleitung als auch die Gasleitung mit den dazugehörigen Hausanschlüssen sollen ausgetauscht werden. Außerdem sollen gleichzeitig auch der vorhandene Abwasserkanal und die Anschlüsse erneuert werden. Um all die Arbeiten bis Ende des Jahres über die Bühne zu bringen, müssen auch Teile der Straßen gesperrt werden, wie „JenaWasser“ in einer Mitteilung schreibt.

DAS bereitet Anwohnern Sorge

Davon betroffen ist der Bereich zwischen der Einmündung Am Steinborn / Im Ritzetal bis auf Höhe des Grundstücks Berthold-Delbrück-Straße 18. Bis zum Ende der Bauarbeiten sollen die Straßen im genannten Abschnitt gesperrt bleiben. Das hat natürlich Folgen für die Anwohner – und für die Buslinie 14. Für die Buslinie bedeutet das, dass die Endhaltestelle Schlegelsberg während der gesamten Dauer der Sperrung nicht angefahren werden kann. Es gibt aber eine Ersatzhaltestelle in der Straße Am Steinborn.

Für die Anwohner heißt es derweil, dass sie eine Umleitung nutzen müssen. Diese führt über die Straße Am Steinborn und die Eugen-Diederich-Straße. Das wird aber alles ausgeschildert. Der Sackgassen-Bereich der Straße Im Ritzetal soll außerdem eingeschränkt erreichbar sein, betont „JenaWasser“.


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Anwohner sind dennoch besorgt. Eine Frau hat im Gespräch mit der „Ostthüringer Zeitung“ ihre Sorgen geteilt. Es gehe ihr vor allem um das Thema Müllentsorgung, aber auch um die Versorgung der älteren Menschen durch Pflegedienste in dem Straßenabschnitt. Für die Koordinierung dieser Sachen sei die Baufirma vor Ort zuständig, teilte eine Sprecherin der Stadtwerke auf Nachfrage der Zeitung mit. Eine konkrete Idee gebe es immerhin schon für die Müll-Thematik. Welche das ist, das liest du auf www.otz.de.