Wer sich mit Prägungen von Scheinen und Münzen befasst, stellt schnell fest: Manchmal ist das Geld noch wertvoller als der Betrag, der darauf zu sehen ist. So verlangt ein Mann aus Kroatien für eine 2-Euro-Münze beispielsweise 1,5 Millionen Euro (>>> hier mehr lesen).
Auch ein 100-Euro-Schein könnte jetzt eine nette Summe von 12.000 Euro einbringen. Ein Detail macht ihn nämlich besonders wertvoll. Doch woran kann man erkennen, ob man zu den glücklichen Besitzern gehört?
100-Euro-Schein wird für 12.000 Euro gehandelt
Nach Angaben von „Karlsruhe Insider“ wurde ein 100-Euro-Schein mit einer Fehlprägung 2013 für 11.900 Euro bei Ebay verkauft. Das Besondere an dem Schein: Die Banknote besitzt keine Seriennummer.
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Damit ist der 100-Euro-Schein eine echte Besonderheit, denn eigentlich sollte jede Banknote eine solche Ziffer aufweisen. Nützlich ist sie, um die Produktion der Banknoten zu überwachen und jede im Umlauf befindliche Banknote einer bestimmten Serie und einem bestimmten Nennwert eindeutig zuzuordnen. Ein Blick auf die 100-Euro-Scheine könnte sich jetzt also durchaus lohnen. Es ist allerdings Vorsicht geboten!
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Vorsicht vor diesem Fehler!
Wer denkt, dass er einen wertvollen 100-Euro-Schein entdeckt hat, sollte sich nicht zu früh freuen. Es könnte sich um Falschgeld handeln, denn das kommt in Deutschland gar nicht mal so selten vor.
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Im Jahr 2024 verzeichnete die Deutsche Bundesbank etwa 72.400 gefälschte Euro-Banknoten im deutschen Zahlungsverkehr, was einem Gesamtwert von 4,5 Millionen Euro entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Fälschungen um ganze 28 Prozent. Es ist also durchaus denkbar, dass es sich auch bei dem ein oder anderen 100-Euro-Schein um eine fiese Fälschung handelt.