Er ist einer der beliebtesten Moderatoren des Sat.1-„Frühstücksfernsehen“: Matthias Killing. Seit 2009 bereits ist er Teil der Morning-Show. So privat wie jetzt hat sich der 45-Jährige aber wohl noch nie geäußert. Im Gespräch mit seiner Kollegin Marlene Lufen für deren Podcast „M wie Marlene“ spricht Killing über seinen Vater, und dessen Anerkennung nach der er noch heute, viele Monate nach dessen Tod kämpfe.
Er sei ein Mensch, der sehr nach Anerkennung strebe, berichtet der „Frühstücksfernsehen“-Star. Dies würde sich auch in seinem täglichen Arbeitsleben widerspiegeln. „Und dann ist mir auf einmal klar geworden, warum ich auch diesen Beruf gewählt habe. Ich brauche Applaus“, so Killing.
„Frühstücksfernsehen“-Star spricht über seinen Vater
Und weiter: „Wenn ich heute eine Sendung mache, und ich bekomme nicht das Feedback von unserem Chef im Sinne von: Das war gut oder das war schlecht. Dann fehlt mir was. Obwohl das eigentlich total unnötig wäre, aber ich bin unsicher und verunsichert, wenn ich das nicht bekomme.“
++ „Frühstücksfernsehen“-Star Marlene Lufen: Tränenreiche Beichte – „Sehr schmerzhaft“ ++
Ein Fakt, dessen Wurzeln auch in seiner Kindheit liegen. „Bis heute kämpfe ich um die Anerkennung meines Vaters“, so Killing, „emotional hat mir ein enges, vertrauensvolles Verhältnis zu meinem Vater gefehlt. Er hat mir, und das ist etwas, da rede ich jetzt zum ersten Mal öffentlich drüber, er hat mir bis zum Schluss nicht vertraut.“
„Er hat mir bis zum Schluss nicht vertraut“
Killings Vater war kurz vor Weihnachten 2023 an den Folgen einer Blasenkrebs-Erkrankung gestorben, wie RTL berichtet. Noch am Abend zuvor hatte Killing mit ihm telefoniert, ihn aufgefordert ins Krankenhaus zu gehen. Sein Vater entschied sich dagegen, am Morgen darauf war er tot.
Die Fans bei Instagram loben den Sat.1-Moderator für so viel Offenheit. „So ein schönes und tiefgründiges Gespräch. Man kann das Vertrauen zwischen euch deutlich spüren. Vielen Dank, dass ihr das mit uns teilt“, heißt es beispielsweise in den Kommentaren. Oder: „So ein schönes, warmes, vertrautes Gespräch. Es hat mich zutiefst berührt. Besonders auch Matthias. Ich empfinde es als so heilsam, wenn Männer über ihre Emotionen sprechen können. Danke dafür!“