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„Tatort“-Star lebte jahrelang mit Lüge – „Habe darauf bestanden“

„Tatort“-Kommissar Martin Brambach sprach ganz offen über seine Kindheit, die sich von vielen anderen unterschied.

© IMAGO/Sven Simon

"Tatort" (ARD): "Abstellgleis" – Vertrauensfragen und dunkelste Geheimnisse mit offenem Ausgang

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„Tatort“-Star Martin Brambach (57) hat sich im Laufe der Jahre im deutschen Fernsehen einen festen Platz erarbeitet.

In zahlreichen ARD– und ZDF-Produktionen ist er seit Jahrzehnten zu sehen, besonders populär in seiner Rolle als Kommissar Peter Michael Schnabel im Dresdner „Tatort“. In Interviews gibt er oft souverän Einblicke in seine vielseitige Arbeit.

Doch nun überraschte der Schauspieler mit unerwarteten, privaten Offenbarungen. Dabei geht es um seine Kindheit, die sich deutlich von der vieler anderer unterscheidet.

„Tatort“: Martin Brambach musste einiges verkraften

In einem „Bunte“-Interview schilderte der renommierte Schauspieler Details zu seiner Kindheit, die man selbst als Nichtbetroffener nicht nachempfinden kann. So wuchs Brambach mit einem Mann auf, von dem er zwölf Jahre lang glaubte, er sei sein leiblicher Vater.

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„Meine Mutter hat versucht, mir eine heile Familie zu bieten und die hat halt ohne meinen richtigen Vater stattgefunden“, erzählt Brambach. Er selbst sei es gewesen, der zufällig eine Gerichtsurkunde zur Vaterschaft fand.

Martin Brambach ließ einen bedeutenden neuen Menschen in sein Leben

Nachdem er das Dokument in den Händen hielt, konfrontierte er seine Eltern fassungslos. Im Alter von zwölf Jahren lernte er schließlich seinen eigentlichen Vater, Jürgen Schöne (82) kennen. Seine Eltern gestanden ihm in einem Gespräch die Gründe für die jahrelange Verschleierung der Wahrheit.

Für den „Tatort“-Star war eines sofort klar: „Ich habe darauf bestanden, Jürgen offiziell kennenlernen zu dürfen“, so Brambach. Das Überraschende: Auch sein Vater habe ihn beobachtet und nach ihm intensiv gesucht.



Irgendwann haben sich die beiden dann angenähert. Brambach gewann nach eigenen Aussagen einen großartigen Vater dazu und lernte zudem drei weitere Geschwister kennen, darunter zwei ältere Schwestern und einen jüngeren Bruder.