Edeka, Rewe, Penny, Aldi, Kaufland, Lidl – wenn die Landeshauptstadt Erfurt eines hat, dann Supermärkte. Rund 60 Anlaufstellen haben die Puffbohnen, um ihre Lebensmittel einzukaufen.
Alleine rund um den Erfurter Anger warten drei Rewe-Filialen, ein Tegut und ein Aldi. Aber auch im Rest der Stadt herrscht eine hohe Supermarkt-Dichte. Kein Wunder also, dass die verschiedenen Einkaufshallen um die Gunst ihrer Kunden buhlen und das mit den verschiedensten Mitteln. Eine Kundin ist da von Edeka allerdings bitterenttäuscht. Was dahinter steckt, liest du hier.
Edeka in Erfurt: Kundin empört
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, auch beim Einkaufen. Ist der Lieblingssupermarkt erst einmal erwählt, geht es selten woanders hin. Warum auch? Wir wissen, welche Lebensmittel es dort gibt, welche nicht und wo sie stehen. Lage, Gangbreite, Preise – alles Dinge, die den Favoriten ausmachen. Heutzutage spielen aber auch Bonuspunkte sowie Payback-Punkte eine große Rolle.
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Beim Einkaufen kommt jede Woche eine ordentliche Summe bei rum und durch die gesammelten Punkte kann man an der ein oder anderen Stelle ordentlich sparen oder die Punkte anderweitig einlösen. Ein Konzept, das auch für die Supermärkte aufgeht. Denn wer die jeweiligen Bonus- oder Payback-Punkte sammelt, setzt auf Kaufhallen, die eben diese anbieten. Verständlich, dass es für ordentlich Wirbel gesorgt hat, dass Rewe im Dezember 2024 aus dem Payback-Programm ausstieg und ein eigenes Bonusprogramm ins Leben gerufen hat. Da witterte offenbar der Konkurrent Edeka seine Chance. Denn das Unternehmen sprang Januar 2025 auf den Payback-Zug auf. Doch offenbar nicht in Erfurt – zum Frust einiger Kunden.
„Es wird so viel Tamtam gemacht“
„Es wäre schön, wenn ich bei Edeka weiterhin meine Payback-Punkte sammeln könnte. Ich wohne in Erfurt und da ist es mir leider nicht möglich“, wendet sich eine Kundin an unsere Redaktion. „Es wird so viel Tamtam gemacht, wie viele Neukunden Payback dazubekommen hat. Das sind einfach nur die Kunden, die schon immer bei Edeka einkaufen und sich jetzt angemeldet haben“, mutmaßt sie. Und was sagt Edeka selbst dazu? Thüringen24 hat nachgehakt.
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„Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen nimmt komplett am Payback-Programm teil. Geografisch grenzen wir an andere Edeka-Regionen, wie zum Beispiel Erfurt mit der für dieses Absatzgebiet zuständigen Edeka Hessenring, die nicht an dem Kundenbindungsprogramm teilnimmt“, heißt es seitens des Unternehmens.
Ein absolutes „No-Go“ für die Erfurterin. „Ich als Rewe-Kundin überlege, mich bei Payback wieder abzumelden. Es lohnt sich einfach nicht mehr für mich. Und da werde ich bestimmt nicht die einzige Kundin sein“, macht sie deutlich. Wer weiß, vielleicht springt ja auch der Edeka Essenring noch auf den Payback-Zug auf. Für die Edeka-Kundin bleibt es jedenfalls zu hoffen.